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Ringelröteln Symptome

Ringelröteln Symptome erkennen? Hier erfahren Sie alles über die Symptome der hochansteckende Infektionskrankheit, Sie sind für gesunde Menschen nur eingeschränkt gefährlich, eine besondere Gefahr stellen Ringelröteln für Menschen mit Vorerkrankungen und für Schwanger dar.

Ringelröteln Symptome – nicht immer zu erkennen:

Kind mit Fieber bei RötelnBei den Ringelröteln handelt es sich um eine ansteckende Infektionskrankheit, für deren Übertragung das Parvovirus B19 verantwortlich ist.

Die Ansteckung mit dem Virus erfolgt durch Tröpfcheninfektion.

Nach einer Inkubationszeit von bis zu 21 Tagen treten die ersten Ringelröteln Symptome auf. Betroffen sind oftmals Kinder zwischen dem 5. und 15. Lebensjahr, wobei die Krankheit ohne weitere Komplikationen verläuft.

Symptome als Gefahr für Risikogruppen

Bei Erwachsenen und schwangeren Frauen kann es allerdings zu weiteren Erkrankungen oder einer Fehlgeburt kommen. Die Ringelröteln gehören zu den klassischen Kinderkrankheiten, wobei der Ausschlag von denen der Masern, Röteln oder Scharlach deutlich abweicht.

Die Ringelröteln beginnen schon nach zwei bis drei Tagen mit Kopfschmerzen, Schüttelfrost und leichtem Fieber. In der Regel tritt der typische Hautausschlag nach einer Woche zuerst im Gesicht auf.

Charakteristisch für die Ringelröteln ist der oftmals im Gesicht auftretende schmetterlingsförmige Ausschlag, der an den Wangen und der Nase seinen Anfang nimmt. Im weiteren Verlauf kann sich der Ausschlag über Arme, Po und Beine weiter ausbreiten. Ein Erkennungsmerkmal ist das girlandenartige Zusammenlaufen der roten Flecken, die außerdem leicht erhaben sind.

Symptome sind ansteckendManchmal ist der Ausschlag, der bis zu sieben Wochen anhalten kann, mit einem Juckreiz verbunden. Zu bemerken ist, dass lediglich bei 25 % der mit dem Parvovirus infizierten Personen die Ringelröteln Symptome auftreten, bei den übrigen bleibt die Krankheit zuweilen unentdeckt.

Der mit dem Ausschlag einhergehende Juckreiz veranlasst den Patienten, an den betroffenen Stellen zu kratzen. Die kann jedoch weitere Infektionen und Entzündungen auslösen, was den Verlauf der Krankheit negativ beeinflusst. Die roten Stellen im Gesicht wirken auf andere Personen wenig anziehend, sodass die Betroffenen den Aufenthalt in der Öffentlichkeit meiden. Aufgrund des schmetterlingsförmigen Ausschlags sind die Ringelröteln auch als Ohrfeigenkrankheit bekannt. Nach dem Ausheilen des Ausschlags bleibt manchmal eine schuppige und raue Haut zurück, die einer besonderen Pflege bedarf.

Obwohl die Ringelröteln Symptome meistens nicht lebensbedrohlich sind, müssen schwangere Frauen bei Auftreten der ersten Ringelröteln Symptome mit einer Gefährdung ihres Kindes rechnen. In den ersten drei Monaten der Schwangerschaft kann eine Ringelrötelninfektion eine schwere Schädigung des ungeborenen Kindes oder Fehlgeburt zur Folge haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Krankheit auf den Fötus überträgt, liegt bei 30 %. Daher sollten schwangere Frauen Orte meiden, an denen sich Personen mit einer Ringelrötelnerkrankung aufhalten.

Ringelröteln Symptome richtig behandeln

Gegen die Ringelröteln gibt es derzeit keinen Impfstoff oder Medikamente, welche die Krankheit bekämpfen. Es ist lediglich eine Behandlung der Symptome möglich. Leichtes Fieber lässt sich mit Wadenwickeln und fiebersenkenden Medikamenten gut therapieren, gegen den Juckreiz helfen Cremes, Salben und kühle Umschläge.

An Ringelröteln erkrankte Kinder sollten den Kontakt zu anderen Personen, insbesondere zu schwangeren Frauen meiden. Während des gesamten Krankheitsverlaufes ist für ausreichend Ruhe zu sorgen. Ist die Krankheit ausgeheilt, besteht eine lebenslange Immunität gegen das Parvovirus.

Schwangere Frauen sollten den Umgang mit Personen, die an den Ringelröteln erkrankt sind, im Interesse ihres ungeborenen Kindes meiden. Treten bei ihnen Ringelröteln Symptome auf, sollten sie den behandelnden Frauenarzt aufsuchen. Im Rahmen einer Untersuchung mit Ultraschall kann dieser eine übermäßige Ansammlung von Flüssigkeit im Fötus diagnostizieren (Hydrops fetalis). Des Weiteren bestätigt ein Nachweis von Anti-B19-IgM eine Infektion mit dem Ringelrötelnvirus.

Daneben kann der Arzt weitere Krankheiten nachweisen, die mit den Ringelröteln in keinem Zusammenhang stehen, wie beispielsweise die Röteln. Diese Untersuchungen sind für die schwangere Frau meistens Pflicht und Bestandteil auf die Vorbereitung zur Geburt. Bisher sind die Ringelröteln kein triftiger Grund für einen Abbruch der Schwangerschaft.

Eine direkte Therapie der Ringelröteln mit Medikamenten ist bisher nicht bekannt und oftmals nicht notwendig. In den meisten Fällen heilt die Krankheit ohne weitere Folgen aus. Lediglich bei Personen mit Erkrankungen des Immunsystems sind besondere Maßnahmen zu treffen, da Folgeerkrankungen mit Beteiligung der Gelenke oder des Knochenmarks möglich sind. Im Falle einer aplastischen Krise bildet das Knochenmark zeitweise keine roten Blutkörperchen, was eine Blutarmut (Anämie) zur Folge hat. Die bekannten Ringelröteln Symptome bleiben bei diesen Patienten in der Regel aus.

Maßnahmen beim Auftreten der ersten Symptome

Aufgrund der Ansteckungsgefahr sind mit dem Auftreten der ersten Symptome geeignete Maßnahmen zu treffen, um ein Ausbreiten der Krankheit zu verhindern. Dabei gilt es, in erster Linie auf die Hygiene zu achten, da das Virus äußerst stabil ist. Richtiges Waschen der Hände nach dem Toilettengang und vor den Mahlzeiten schützt nicht nur vor den Ringelröteln, sondern vor vielen anderen Krankheiten.

In öffentlichen Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten sind weiterreichende Maßnahmen durchzusetzen, damit die Krankheit auf das jeweilige Objekt begrenzt bleibt.

Das können Sie tun:

  • Lassen Sie Kind Betruhe halten
  • bei betroffenen Kindern – achten Sie als Eltern darauf das Ihr Kind keinen Kontakt mit Schwangeren und älteren Menschen hat
  • Kühle Umschläge helfen gegen den Juckreiz